wir sind inzwischen in airlie beach angekommen, dem sprungbrett zu den whitsunday islands. fuer uns kein sprungbrett, denn wir haben uns gegen eine tour entschieden. die inseln sehen zwar wunderschoen auf den postkarten aus, aber fuer eine gescheite tour muss man doch ziemlich viel kohle hinblaettern. also gescheitert! das great barrier reef wollen wir uns dann von weiter noerdlich aus anschauen...
in der zwischenzeit haben wir einiges an wildlife gesehen: eine meeresschildkroete beim eierlegen und schnabeltiere. und das kam so:
es gibt einen strand, an den seit vielen jahre meeresschildkroeten zum eierlegen kommen. die viecher kommen des naechtens angeschwommen, kriechen zu den duenen, graben ein loch und legen dort ihre eier ab. jedes weibchen legt ca. 4 wuerfe mit ca. 150 eiern, alle 2 wochen. das loch wird dann zugescharrt und mama bewegt sich in richtung meer. die kleinen kleinen schluepfen dann nach 4-6 wochen und laufen schnell ins schuetzende meer, das sind die gefaehrlichsten minuten im leben der kleinen schildkroete. legt die schildkroeten-mama die eier uebrigens an einer doofen stelle ab, die schnell geflutet wuerde, werden die eier von den rangern ausgegraben und "relocated". da die mama ohnehin nicht mehr nach den eiern schaut, faellt's auch nicht auf.
das schildkroeten beobachten ist eine hoechst touristische angelegenheit, pro abend werden 300 besucher in 5 gruppen durchgeschleust. sobald eine schildkroete gesichtet wurde, wird die erste gruppe mit dem ranger an den starnd gebracht. und so weiter..wir waren in gruppe 5, weil wir so spaet gebucht haben und mussten bis 23uhr warten. neben der touri-schau wird in mon repos auch viel forschungsarbeit an den schildkreoten geleistet, also alles in allem eine gute sache. die viecher werden uebrigens ca. 1 m lang und wiegen fast 100 kg. von 1000 gelegten eiern ueberlebt uebrigens nur eine schildkroete und wird erwachsen. eine ziemlich schlechte quote...kleine haben wir leider keine schluepfen sehen, das waere natuerlich die kroenung gewesen.
unser zweites wildlife-erlebnis war das sichten eines schnabeltiers im eungella nationalpark. diese lustigen tierchen, eierlegende saeugetiere, suchen sich ihre nahrung im wasser und haben ihren bau ueber wasser. sie koennen minutenlang unter wasser bleiben. wir haben leider nur eines gesehen, das zudem ziemlich winzig war. der nationalpark war dafuer sehr nett, mit wunderschoenen wasserfaellen und rockpools, also wasserbecken in felsen. da es gerade sehr heiss ist, eine willkommene abkuehlung. ins meer kann man hier leider nicht mehr wegen der quallen...dafuer gibt es nun straende mit komischen, kaefigartigen absperrungen, in denen man quallensicher baden kann.
wir haben uebrigens vor einigen tagen unsere 10.000 km mit bender gefeiert! und er laeuft immer noch wie ne eins!
bis neulich,\tinsche
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2 Kommentare:
Hallo!
Erstmal noch ein verspätetes frohes neues Jahr! Ich hatte bißchen viel um die Ohren, hab' euren Blog aber regelmäßig verfolgt - auch wenn ich keine Kommentare geschrieben habe.
Zum Thema Temperatur: Ich hätte jetzt noch mehr Schnee im Angebot, wie unter http://urlauber.ambloggen.de zu sehen ist. Wollt ihr bißchen was abhaben? ;-)
viele Grüße,
Achim
Platypus FTW !
Freut mich dass ihr so viel erlebt !
ich bin seit dem 01. januar krank, von daher geniesst es in der sonne !
LG,
Flo
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