Mittwoch, 5. November 2008

ode an die vietnamesin

ich muss an dieser stelle mal was los werden,und zwar ein grosseslob an die vietnamesinnen. wir werden das gefuehl nicht los, dass die meisten maenner luftpumpen mit gefakten designer-klamotten sind (cervin klein usw.),die den ganzen tag entweder auf ihren mofas oder vor ihren mofas rumhaengen, kippen rauchen und im zweifelsfall touristen ihre dienste anbieten, die diese jedoch dankend ablehnen (bis zu 50x pro stunde...wir haben gestern angefangen zu zaehlen,wie oft uns jemand ein motorradraxi, kippen,sonnenbrillen oder schuheputzen andrehen will und haben nach 9x in 10 minuten aufgehoert zu zaehlen). manche arbeiten auch als kellner, da kanns dann mal passieren, dass man ein brot bestellt (indem man auf den leeren brotkorb zeigt), 5 minuten warten muss (normalerweise kommt immer alles sehr schnell) und dann ein bier bekommt. englisch koennen die checker nicht. auch ein beliebter beruf ist der des busfahrers. der typ, der uns heute nach vinh long gebracht hat, hat glaube ich mehr auf die hupe gedrueckt als das die hupe aus war. also alles in allem recht unfaehig. dies gilt insbesondere fuer kerle zwischen 15 und 50. die opis sind suess und die kinder sowieso.
die frauen hingegen arbeiten auf baustellen, im strassenbau,bei der muellabfuhr und auf reisfeldern. und haben nebenbei 3.9 kinder im durchschnitt. und wenn sie in einem laden oder einem hotel arbeiten, koennen sie englisch und sind unglaublich hilfsbereit. wir sind mittlerweile dazu uebergegangen, nur noch laeden zu betreten,die von frauen gefuehrt werden. in der nordvietnamesischen armee haben uebrigens zu 35% frauen gekaempft...

gruesse aus vinh long, einer absolut schaebigen stadt, dafuer zu 98% touristenfrei,
tinsche

3 Kommentare:

schnipoh hat gesagt…

Hi Carstina,
unterhaltsam wie immer:-)) hier ist es trist novemberkalt und zur Zeit null action. Ich beschäftige mich damit, eine Hitliste meiner Lieblingswörter zusammenzustellen und bin am überlegen, ob "Bio-Sackerl" (verrottbare Einkaufstüte bei den Ösis) oder "Liebhaberei" (Begriff des Steuerrechts)oder "Bergsenkung" (Absackung des Geländes durch Grubenschäden) auf Platz 1 steht. Und warum heißt es eigentlich: AUF der Grube arbeiten statt IN? Vielleicht sollte man mal eine Vietnamesin fragen, die weiß das bestimmt.

tinsche hat gesagt…

hallo bine,
zum sackerl gabs eine lustige plakat-werbung in wien. ein kleiner koeter und darueber stand: ein sackerl fuer mein kackerl.
wahrscheinlich heissts auch nur im saarland "uff da grub". der saarlaender holt ja auch zu anstatt dass er zunimmt und macht so manches anders.
lass uns doch an deiner liste teilhaben, wenn sie fertig ist!

schnipoh hat gesagt…

-das ist aber gemein, seinen Hund "Kackerl" zu nennen:-)
Die Problematik des geschmeidigen Pflasters löst man in Südostasien ja eher auf andere Art und Weise. Dort würde der kleine Wauzi auf dem Plakat wahrscheinlich für die Sendung "schmeckt nicht gibts nicht" werben.