strassenbau in vietnam
die sog. nationalstrasse von sapa nach lao chai ist nur fragmental geteert, der rest ist eine schotterpiste. natuerlich soll die strasse weiter ausgebaut werden, und dazu muss ein bisschen gestein von den seitenhaengen weggesprengt werden. in deutschand wuerde man hierzu sicher die strasse sperren und anwohner evakuieren. in vietnam werden die herannahenden motos und busse angehalten, dann kommt ein lauter knall, geroell fliegt durch die gegend und die strasse ist erstmal wirklich unpassierbar. leider fand das ganze ein anwohner nicht so lustig, denn sein dach hatte einige steinbrocken abbekommen und war nun loechrig. er kam mit einer machete aus der huette gestuermt und bruellte rum (das erste mal, dass ich einen wuetenden vietnamesen gesehen habe). der sprengmeister nam's gelassen. nach 5 minuten waren die groebsten steinbrocken von der strasse geraumt und es ging weiter.
reiseuebelkeit im bus
hierzu nimmt der vietnamese eine plastiktuete, kotzt ordentlich rein und schleudert die tuete waehrend der fahrt aus dem offenen fenster.
muellentsorgung
muell wird dort entsorgt, wo man gerade seitzt oder steht. dementsprechend sieht es hier aus. in der stadt gibt es strassenfeger, so dass der dreck irgendwie teilweise wegkommt. auf dem land ist umso tragischer, dass der dreck ueberall rumfliegt. besonders ungeschickt ist es, wenn man nach einem regenschauer hinter einem vietnamesen faehrt, der sein plastik-regencape loswerden will. uns z.b. ist es entgegengeflogen und carsten war kurzzeitig tollwuetig aeh blind.
wie mietet man ein motorrad
es gibt tatsaechlich ortschaften ohne motoradvermietung. in solchen faellen empfiehlt es sich, in ein paar cafes zu gehen, nach einem moped zu fragen und sich zu verziehen. nach spaetestens 10 minuten ist der halbe ort bei dir und will dir sein moped leihen. man muss bloss noch verhandeln.
auf diese weise haben wir hang kennengelernt, die uns das moped ihres schwiegervaters geliehen hat. und uns gleich noch am montag zum abendessen bei der familie eingeladen hat. eine sehr schoene erfahrung.
tiere
tiere haben wir nun wahrlich viele gesehen, von aal ueber hund, kakerlake, schwein und schlange. die meisten davon sowohl lebendig als auch geschlachtet. sehr beeindruckend war der markt in bacha mit viel nutzvieh. es mutet schon krass an, wie die tiere angebunden sind und auf die schlachtung warten. sicherlich hatten sie aber ein schoeneres leben als unsere schlachttiere. hund haben wir dort nur lebendige gesehen. dafuer in lao cai die erste hunderippe. pfui!
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1 Kommentar:
In Vietnam tragen die OP-Schwestern Mundschutz und einen Helm, denn es passiert schon mal, dass sich die OP-Lampe aus der Deckenhalterung löst.
Auch landesübliche Sitte ist die Tatsache, dass die Wildschweine wesentlich mehr zu fressen bekommen, wenn man sie auf dem Gepäckträger des Mofas den Besuchern präsentiert, statt sie im Wildpark frei rumrennen zu lassen.
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